Blogbeiträge zum Thema

Das Personal-Community-Konzept steigert nachweislich Bewerbungseingänge und Sichtbarkeit im Internet

(Dresden, 08.06.2010) Die Community ITsax.de zur gegenseitigen Bewerberempfehlung zwischen sächsischen IT-Unternehmen aus der Region Dresden, Chemnitz und Bautzen wurde im Februar 2009 live geschaltet. Das Schwesterportal ITmitte.de mit dem gleichen Schwerpunkt aber der regionalen Ausprägung rund um Leipzig, Halle und Jena wurde vor ein paar Monaten im Februar 2010 gestartet. Insgesamt über 60 IT Organisationen beteiligen sich mittlerweile bei der gegenseitigen Bewerberempfehlung in den beiden Portalen. Erste Kennzahlen zeigen den Erfolg des Konzeptes. Die meisten Partner bewerben ihre Job und Stellenangebote fast nur über ITmitte.de bzw. ITsax.de und ihre eigene Karrierwebseite. Einige Partner nutzen Online Stellenportale wie z.B. stepstone, für welche die Community-Partner Sonderkonditionen besitzen. Weiterhin werden genutzt Hochschul-Kooperationen und vereinzelt Personalagenturen. Die Community Mitglieder nutzen die eingebaute Funktionalität des Medienkanal-Controllings. Damit wissen die IT Partner jeden Monat genau, über welchen Kanal (Online, Stellenanzeigen, Print, Messen, ...) die Bewerber zu ihnen finden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Community für knapp 25% der Bewerber sorgt. An Platz eins stehen Online Stellenportale mit reichlich 50%. Wobei davon auszugehen ist, dass 10%-20% davon durch ITmitte.de/ITsax.de automatisch befüllte Online-Stellenportale sind. Auf Platz drei stehen Freunde und Bekannte mit fast 10%. Man kann damit argumentieren, dass die Empfehlung von IT Bewerbern zwischen 10-20% bei den einzelnen Partnern an Bewerbungseingängen ausmachen. Die eindeutigen Besucher (google-analytics) pro Monat konnten nach dem medialen Push der jeweiligen Eröffnungen ausgebaut werden. Unter ihnen befinden sich ca. 70% neue Besucher jeden Monat. Aktuell besuchen ca. 4.000 eindeutige Besucher jeden Monat die Community Portale ITmitte.de und ITsax.de. Die Zugriffe stammen überwiegend aus den anvisierten Großräumen für ITsax.de Dresden, Chemnitz und Bautzen, sowie für ITmitte.de Leipzig, Halle und Jena. Etwa 25% der Zugriffe stammen jedoch aus ganz Deutschland, insbesondere aus dem Ruhrgebiet, Berlin, Stuttgart, München und Hamburg. Regelmäßig untersucht wird auch der Beitrag der Communities zur Sichtbarkeit der Stellen und Jobangebote der Partner im Internet. ITmitte.de/ITsax.de verteilt die IT Stellenangebote und Praktika in über 15 weitere online Jobbörsen voll automatisch. Auch die IT News der Partner werden automatisch auf Presseportalen veröffentlicht. IT News und die IT Jobs werden über Social Media wie Facebook, XING, Twitter, Delicious, etc. verteilt, um so verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Insgesamt konnte damit die Sichtbarkeit der Jobs, Stellen und Praktika der Partner mit 43% fast verdoppelt werden. Jede IT-Organisation (auch IT-Abteilungen) mit einem Standort in der Region ITmitte.de oder ITsax.de kann sich beteiligen. Informationen erhalten sie unter info@pludoni.de.

Nachlese KickOff MIKROsax.de und nächste Schritte

(Dresden, 29.04.2010) 20 Vertreter sächsischer Chip- und Solarfirmen, sowie Städte- und Landesvertreter trafen sich am 28.04.2010, um die Funktionsweise der Communities ITsax.de und ITmitte.de zur gegenseitigen Bewerberempfehlungen kennenzulernen. Dabei wurde diskutiert, wie das Konzept auf die sächsische Chip- und Solarindustrie übertragen werden kann. Auch Zulieferer dieses Industriesektors konnten für die Idee gewonnen werden. 13 Firmen sind an dem gemeinsamen Aufbau entsprechend des vorgestellten Konzeptes interessiert. Als nächstes werden weitere Daten zum Aufbau der Community analysiert, welche Grundlage einer Kalkulation des Projektes sind. Interessierten Unternehmen wird dann ein konkretes Angebot zur Beteiligung unterbreitet. Interessierte Firmen melden sich unter info@pludoni.de.

Einladung zum Aufbau einer Partner-Community zur gegenseitigen Empfehlung guter Fachkräfte in der Solar und Chip Industrie

(Dresden, 07.04.2010) Unternehmen der Solar- und Chipindustrie aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommen am 28.04.2010 zusammen, um ein gemeinsames Partnerportal zur gegenseitigen Empfehlung von Fachkräften, Bewerbern sowie Studenten und Azubis zu diskutieren. Eingeladen sind Geschäftsführer und Personaler der Chip/Solar Industrie. Auf Basis des Erfolgskonzeptes der Communities ITmitte.de und ITsax.de möchte nun auch die Chip/Solar-Branche in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sich gegenseitig gute Bewerber empfehlen und somit für die Region und Partner binden. 38% der Mitarbeiter sind heute schon über Empfehlungen auf ihren Arbeitgeber gestoßen, zeigen Studien der ExBa, Compamedia. Einladung KickOff MIKROsax.de

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Vergünstigte Konditionen für Mitglieder im Händlerbund e.V. und Silicon Saxony e.V.

Für die Mitglieder des Silicon Saxony e.V. oder des Händlerbund e.V. gibt es ab sofort ermäßigte Konditionen zur Teilnahme an der gegenseitigen Empfehlung von IT-Bewerbern in den Communitys ITmitte.de bzw. ITsax.de. Partner der Communitys der pludoni GmbH profitieren darüber hinaus um stark gesenkte Kosten für StepStone Ausschreibungen. Die Communitys der pludoni GmbH übertragen die der IT-Branche immanente Geschwindigkeit auf den Personalbereich und optimiert gleichzeitig die Qualität der Personalentscheidungen. Jedes Unternehmen will mit den besten Fach- und Führungskräften Marktsegmente bestimmen. Doch wer sind die Besten? Was genau zeichnet sie für mein Portfolio aus? Oft sind es nur Nuancen in der Ausprägung der Fähigkeiten und Kenntnisse der Bewerber, die die Entscheidung beeinflussen. Deshalb haben sich die Mitglieder der ITsax.de/ITmitte.de Community auf ein Empfehlungssystem verständigt. Regelmäßig aktualisiert die Community Kriterien für die Vergabe von Empfehlungscodes. Diese erhalten sehr gute Bewerber, die im eigenen Unternehmen aus differenzierten Gründen doch keine Position besetzen konnten. Der Bewerber geht in jedes nächste Gespräch mit den besten Empfehlungen der Branchenfachleute. Klare Prioritäten und kurze Wege bestimmen die Kommunikation in diesen Portalen. Die Partner stellen alle Stellenausschreibungen per Flatrate gegen eine einmalige, faire Jahresgebühr in die exklusiven Jobportale ITmitte.de bzw. ITsax.de. Die Bewerber sind über die Empfehlung vorqualifiziert. Gemeinsam sparen wir dadurch Zeit und Geld und gewinnen geeignete, motivierte Bewerber als neue Mitarbeiter. Die Community ITsax.de hat ihren regionalen Schwerpunkt der Bewerberempfehlung im Großraum von Dresden, Chemnitz, Bautzen, Kamenz und Görlitz. Die Community ITmitte.de empfiehlt gezielt Bewerber für die Räume Bitterfeld-Wolfen, Halle, Leuna, Zeitz, Leipzig, Jena und Erfurt. Beide Netzwerke arbeiten zusammen, so dass beide Communitys gegenseitig von empfohlenen IT-Kandidaten profitieren. Sie sind ein Unternehmen auf der Suche nach IT Fach- und Führungskräften? Dann melden Sie sich als Partner über das ITsax.de Kontaktformular und/oder das ITmitte.de Kontaktformular an. Mitglieder des Silicon Saxony e.V. und/oder Händlerbund e.V. erhalten als Neukunden oder bei Verlängerung der Teilnahme am Empfehlungssystem einen Rabatt von 10%. Darüber hinaus gibt es stark gesenkte Gebühren für kostenpflichtige Jobportale (z.B. StepStone) für Partner der Community.

Social Media, Karrierewebseite und Mitarbeiterempfehlung sind Nummer 1 der Personalarbeit 2010

(Dresden, 08.03.2010) Personaler geben in 2010 mehr Investitionen für die Empfehlung von Mitarbeitern aus. Die Studie "Social Media Report HR 2010" zeigt, dass 34% der befragten deutschen Unternehmen mehr bzw. 64% gleichviel für die Mitarbeiterempfehlung ausgeben werden. Die stärksten Investitionen für 2010 gehen an Social Media Aktivitäten, Erneuerung der Karrierewebseite sowie den Ausbau der Mitarbeiterempfehlung. Web2.0 ist damit in der Personalarbeit angekommen. Einsatzgebiete sind vielfältig von Steigerung des Employer Brandings, Einsatz der Mitarbeiter als Botschafter, als Recruiting Werkzeug bis hin zur Überprüfung von Bewerbern.
Befragt wurden 584 Unternehmen aus Deutschland. Personaldienstleister durften nicht daran teilnehmen. Zentrales Thema ist die Nutzung von Web 2.0. Über die Hälfte der befragten Unternehmen nutzen bereits Social Media bzw. werden es in 2010 in die Personalarbeit integrieren. 65% der Unternehmen, die bereits Social Media nutzen, konnten im Schnitt 2 Mitarbeiter darüber einstellen. Offen bleibt leider der Zeitraum - dieser wurde in der Studie nicht angegeben. Unternehmen, welche Social Media für die Personalarbeit verwenden, sind aktiv in: XING, Facebook, Twitter, LinkedIn, und dann etwas später gefolgt von YouTube, StudiVZ und andere. In XING haben die meisten der befragten Personaler ein eigenes Profil. Die komplette Studie, durchgeführt von Jacobsmuehlen, StepStone, HRM.de und Personal Manager Magazin finden Sie hier.

Professionelle Communities auf dem Vormarsch - Interview Dr. Jörg Klukas mit PresseAnzeiger

(Dresden, 08.02.2010) Im Interview mit PresseAnzeiger erklärt Jörg Klukas, Community Manager der Communities www.ITsax.de und www.ITmitte.de, worauf es bei Communities ankommt. Ein Schwerpunkt bildet die Nutzung von Communities und Social Media in der Personalarbeit. Ausgangspunkt ist die von der pludoni GmbH in Auftrag gegebenen Community Studie 2009.PresseAnzeiger: Herr Klukas, wie wurden die für die Communitystudie befragten Unternehmen ausgewählt? Jörg Klukas: Die "Communitystudie" wurde in 2009 als Online-Befragung mit ca. 500 Teilnehmern - mehrheitlich Entscheider - vorrangig aus der Informationswirtschaft durchgeführt. 70 Prozent der Befragten waren Unternehmensvertreter, davon verfügten 28 Prozent eine unternehmenseigene Community. 15 Prozent der Befragten waren aktive Community-Manager, wovon 33 Prozent selbstständig, 50 Prozent in Dienstleistungsfirmen und 17 Prozent in anderen Unternehmen tätig waren. Weitere 15 Prozent der Befragten waren sogenannte "Interessierte" bzw. aktive Nutzer von Communities. Kleine und mittlere Unternehmen bis 500 Mitarbeiter hatten einen Anteil von 75 Prozent an der Studie. Ein Viertel waren Großunternehmen ab 501 Mitarbeiter. PresseAnzeiger: Was ist der Vorteil spezialisierter Communities wie ITsax gegenüber Gruppen bei Facebook oder Xing? Immerhin träfen Angebote dort auf eine größere Grundgesamtheit. Jörg Klukas: Die Community ITsax.de besteht aus wachsenden IT-Unternehmen der sächsischen Wirtschaftsregion, welche sich gegenseitig bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften durch ein Empfehlungssystem helfen. Das zugehörige Internetportal unter http://www.ITsax.de ist dabei das Werkzeug. Die entscheidenden Community Aktivitäten finden im Leben statt. Zum Beispiel wenden Personaler die Community Regeln an, um Empfehlungscodes an gute Bewerber zu vergeben. Sie ändern auch Ihre Absageprozesse und wandeln diese zu Empfehlungsprozesse um. Sie ändern ihre Personalpolitik, um etwa auch eine 'Fair Company' (karriere.de) zu werden, und so weiter. Die web2.0 Ansätze im Community Portal ermöglichen, dass viele IT Unternehmen sich gegenseitig gute Bewerber empfehlen können. ITsax.de ist eine gemeinsame Marke führender sächsischer IT-Unternehmen. Das Portal zeigt die Ergebnisse der Community-Arbeit. Es wird gemeinsam von den Mitgliedern beworben und entsprechend der Community Regeln angewendet. ITsax.de ist eine B2B Community zwischen Geschäftsführern und Personalern. Um diese B2B Community mit interessierten Bewerbern zu verknüpfen, hat ITsax.de "Vorposten" in Facebook (Fanseite), XING (Gruppe), Twitter, abonnierbare Stellenfeeds als RSS, Newsletter, etc. Wenn Sie es so wollen, ist ITsax.de eine web² Plattform, welche web2.0 Elemente mit dem realen Leben zu neuen Personalinstrumenten verknüpft. PresseAnzeiger: Ihre Community ITsax.de funktioniert geschlossen, auf Basis von Einladungscodes. Wäre eine offene Plattform nicht besucherstärker? Jörg Klukas: Die Community ist nicht geschlossen. Jede IT-Organisation aus Sachsen kann kostenfrei Förderer werden und damit gute Bewerber seinen Partnern empfehlen. Es müssen dabei aber alle Community Regeln eingehalten werden. Diese sind unter http://www.ITsax.de/faq für alle transparent und werden in den regelmäßigen quartalsweisen Community-Treffen abgestimmt und aktualisiert. Die Jobs und Stellen auf ITsax.de sind für alle Bewerber zugänglich und nutzbar - mit und ohne Empfehlungscode. Bevorzugt werden natürlich die Bewerber, die schon einmal ein überzeugendes Einstellungsgespräch bei einem der Partner hatten. Denn diese erhalten den Empfehlungscode. Damit kann man jederzeit seine Bewerbung über ITsax.de priorisieren. Es dauert in der Regel nur 1 Woche vom Absenden einer Bewerbung mit Empfehlungscode über das Portal ITsax.de bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. PresseAnzeiger: Sie haben in der Community-Studie herausgefunden, dass Marketingabteilung und Geschäftsführung die größten Antreiber bei der Einführung von Online-Communitys in Unternehmen sind. Haben die Personaler hier noch Nachholbedarf? Jörg Klukas: Die Möglichkeiten der Social Media (Communities, Empfehlungen, Bewertungen, gemeinsame Marken,...) werden die klassischen Marketingansätze bereichern, verändern und das ein oder andere ersetzen. In 2010 ist es ein HR-Trend die Möglichkeiten des Social Media, besonders in Verknüpfung zum Employer Branding, weiter auszubauen. In den Jahren zuvor wurde erst einmal experimentiert. Hier eine Alumni Gruppe in Facebook, da eine Gruppe in StudiVZ, und noch etwas getwittert, etc. Die Geschäftsführer, Marketingspezialisten aber auch die Personaler lernen die Effekte von Social Media zu verstehen und zu vermessen. PresseAnzeiger: Wie muss man sich eine professionelle Community vorstellen - was sind die üblichen Funktionalitäten, jenseits von Newseinträgen und einer Kommentarfunktion? Jörg Klukas: Eine gute Community muss einen klaren Fokus haben. Was will man erreichen? Bei ITsax.de wollen wir uns ganz konkret gegenseitig gute Bewerber empfehlen und die Personalpolitik in jedem Partnerunternehmen der Community verbessern (wie etwa FairCompany, kununu-Bewertungen, Familienfreundlichkeit, etc.) Wir wollen die Sichtbarkeit der Partnerunternehmen erhöhen, etwa durch gemeinsame HR-Marketing-Aktionen, die sich einer alleine nicht leisten kann. Wichtig für eine Community sind gemeinsame Regeln und in unserem besonderen Fall der persönliche Kontakt der Geschäftsführer und Personaler. In jedem Community Treffen hat man die Chance 22 kostenlose Headhunter (=die anderen Partner) für seine Stellengesuche zu sensibilisieren. Eine B2B Community hat noch weitere Besonderheiten. Hier geht es nicht um Masse, um viele Mitglieder. Hier geht es darum, dass jeder, der dabei ist, aktiv ist. Nur so wird er einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen. Nach einem Jahr Community ITsax.de kann man sagen, dass die Partner, welche sich am stärksten eingebracht haben, auch die meisten Mitarbeiter über diesen neuen Kanal gewinnen konnten. Aktiv einbringen heißt konkret: Zuhören, was die anderen Partner suchen. Den anderen Partnern erklären, was man selbst sucht. Im Absageprozess Empfehlungen für einen Partner vergeben. Sich bei dem Partner für eine Empfehlung bedanken. An den Community Treffen teilnehmen. Ideen zur Weiterentwicklung der Community einbringen. Die Finanzierung der Community sichern. Regelmäßig die Ergebnisse der Community auswerten und Maßnahmen zur Verbesserung ableiten. Das macht die Aufgabe des Community Managers solcher B2B Communities auch etwas schwerer. Er muss dafür sorgen, dass jeder aktiv ist. PresseAnzeiger: Mit welchen Zielvorgaben errichten Unternehmen typischerweise interne Communities? Jörg Klukas: Das ist sehr unterschiedlich und hängt von den zu erreichenden messbaren Ergebnissen der Community ab. Hier einige Beispiele: Durch die Vernetzung einen Wissensaustausch im Unternehmen fördern (Profile erstellen, Verlinken). Dabei geht es nicht nur darum eine Unternehmens-Wikipedia nachzubauen, sondern zu wissen, wer über was Bescheid weiß. Schnelligkeit durch Real-Time Kommunikation erreichen (Microblogging). Es ist eher unspannend zu erfahren, was jemand gerade in seiner Freizeit macht. Aber 10 mal mehr interessant ist, an welchen Projekten er gerade beruflich arbeitet. Mitarbeiterbindung stärken durch Transparenz (Kommentierung, Bewertung, und ja Beteiligung). Warum eine Strategie von der Geschäftsführung von A-Z erarbeiten lassen. Durch Communities und Social Media hat man doch gerade die Chance viele Personen an einem Projekt mitwirken zu lassen und in real-time zu informieren. Warum nicht eine Strategie in Wikipedia-Manier durch verschiedene Editoren erstellen lassen? PresseAnzeiger: Wie aktiviert man Mitarbeiter zur Mitwirkung und Interaktion in Communities? Jörg Klukas: Erstens, es muss die Community der Mitarbeiter sein. In meinem Fall bei ITsax.de muss es die Community der IT-Unternehmen sein - ich bin auch nur ein Mitglied und Treiber. Genauso wie die Partner von ITsax.de muss ein Mitarbeiter in einer Community einen Wert darin sehen. Sieht er ihn nicht, wird er zumindest passiver werden. Zweitens, muss man ermutigen und ermächtigen. Dazu benötigt es auch ein Regelwerk: was darf ich als Mitarbeiter alles reinschreiben - Patente, Projektschutz, sensible Daten,... Viele gute Communities haben hier Regeln, wie z.B. personalisierte Daten zu anonymisieren sind. Viertens die Community Arbeit muss in die normale Tätigkeit integriert werden. Wenn es etwas zusätzliches aufgesetztes ist, wird es nicht funktionieren. Die Mitarbeiter haben dann dafür einfach keine Zeit. Das bedeutet man muss als Führungskraft seine Prozesse und Werkzeuge überdenken. In einem Softwareprojekt könnte jedes Teammitglied am Ende des Tages den Stand seinen Teilprojektes an den Projektleiter twittern. Der Projektleiter zieht sich dann alle entsprechenden Tweets und fertig ist der tägliche Statusbericht. Drittens braucht es einen Community Manager. Je nach Umfang kann das bis zu einer vollen Stelle ausmachen. Er bewegt sich dabei in einem Umfeld zwischen Journalismus, Marketing und Informatik. Bei internen Communities sorgt er für die Lebendigkeit. Für externe Communities, in die sich Mitarbeiter einbringen sollen, überwacht er z.B. die Verhaltensregeln und berät die Mitarbeiter und Führungskräfte bei Unsicherheiten. PresseAnzeiger: Liegen Ihnen Daten über den jeweiligen Nutzungsgrad der Communities vor? Jörg Klukas: Wir haben in der Community Studie gewisse Indikatoren erfasst, zum Beispiel die Anzahl der Mitglieder, Artikel, erreichte Visionen, Ergebnisse der Community. Die Erfolgsgrößen müssen für jede Community individuell bestimmt werden in Abhängigkeit von der Zielstellung. Bei ITsax.de sind es die Anzahl an Bewerbern auf den Portal, die Anzahl an Empfehlungen, die ausgesprochen wurden und letztendlich auch die Einstellungen, die realisiert wurden. Den Artikel finden Sie unter http://www.presseanzeiger.de/interview/10076-pludoni-gmbh.php.